Das Fremde, Ungewohnte scheint uns zu verunsichern. Diskussionen über Kunst im öffentlichen Raum und Masseneinwanderung prägen die aktuellen Debatten. Exotische Reiseziele und Buddhas als Dekor sind uns hingegen vertraut.

Einundzwanzig Schweizer Künstlerinnen und Künstler nehmen den Dialog auf mit den aus fernen Ländern stammenden Kunstwerken der Rietberg-Sammlung. Sie reflektieren das geografisch und zeitlich Fremde mit ortspezifischen Installationen, Interventionen im Park, Performances und den Mitteln des Theaters und der Literatur.

Wie gehen wir mit dem musealen Objektkult um? Was bedeutet es, religiöse Kunst in einem weltlichen Museum auszustellen? Verstehen wir die Kriterien mit denen Menschen vor 2000 Jahren auf der anderen Seite der Welt Kunstwerke schufen? Können wir einen Zugang zu den im Museum Rietberg bewahrten Werken jenseits der exotischen Ästhetik finden?

Diese Fragen sind für die Relevanz eines öffentlichen Museums grundlegend. Was bedeuten sie für die Zukunft des Museums? Unsere Gäste suchen nach Antworten.

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Gasträume

Gasträume LogoDie Installationen dieser Ausstellung im Aussenraum sind Teil von Gasträume 2014.

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ZOLLFREILAGER

Zollfreilager Logo kleinDas Internetmagazin ZOLLFREILAGER der Plattform Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) wird am 7. Juli öffentlich. ZOLLFREILAGER wirft in journalistischen, reflektierenden und künstlerisch-experimentellen Formaten Schlaglichter auf Phänomene rundum Kultur, Kunst und Migration. Zu den Beitragenden gehören Studierende des Master Kulturpublizistik der ZHdK sowie ein Netz von Korrespondentinnen, Mittätern und Komplizinnen aus allen Kontinenten und Disziplinen.

ZOLLFREILAGER produziert eigene Beiträge in eigenen Rubriken, kooperiert aber auch als Kulturmigrations-Observatorium mit ausgewählten Partnern. Die erste dieser Kooperationen ist Gastspiel im Gastspiel. Im Vorfeld und während der Ausstellung produziert ZOLLFREILAGER Beiträge, welche die Begegnung zwischen Gegenwartskunst und aussereuropäischer Kunst, der Sammlung und Geschichte des Museum Rietberg reflektieren und lesbar machen.

Spezialausgabe Gastspiel im Gastspiel »